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Mont Saint-Michel

Der Mont Saint-Michel, der wegen seines außergewöhnlichen Standortes und der Schönheit seiner Architektur das “Wunder des Abendlandes” genannt wird, ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten Frankreichs. Die Felseninsel mit einem Umfang von fast einem Kilometer erhebt sich 80 m hoch über dem Meer und ist durch einen im Jahre 1879 errichteten nicht überschwemmbaren Damm mit der Bucht verbunden. Auch im 21. Jahrhundert führt der Mont Saint-Michel seine tausendjährige Tradition der Aufnahme von Besuchern fort. Zur Zeit der Springfluten, zweimal im Monat, bietet die steigende Flut ein großartiges Schauspiel. Der Tidenhub ist hier der größte Europas.

Die Abtei

(11. – 16. Jh.). Sie können die Abtei auf eigene Faust oder unter der Leitung eines örtl. Führers bzw. eines Referenten des staatlichen Denkmalschutzes besichtigen. Die sich um den Felsen herum wickelnde Abtei ermöglicht durch einen Einblick in 1000 Jahre Architektur ein gutes Verständnis des religiösen Lebens. Gewisse Gebäude sind von Brüdern und Schwestern der „Gemeinschaft von Jerusalem“ (Fraternité Monastique de Jérusalem), die einen religiösen Bereitschaftsdienst in der Abtei führen, belegt.

Die Straße

Durch die Porte Bavole am Eingang des Ortes, 1590 von Gabriel du Puy erbaut, gelangen Sie zum Cour de l’Avancée. Links, die Wachstube der Bürger (Anf. 16. Jh.), das heutige Fremdenverkehrsbüro. Rechts, die «Michelettes», englische Donnerbüchsen, die 1434 erbeutet wurden. Die «Porte du Boulevard» (Ende 15. Jh.) führt zum Boulevard, auch Barbakane, mit ihren Schießscharten. An der «Porte du Roy» (Tor des Königs) befindet sich noch das Fallgatter, gleich darüber einst die Wohnung des Königs, das heutige Rathaus. Danach rechts das «Maison de l’Arcade», ein malerisches Fachwerkhaus, und, quer über der Straße, das «Maison de l’Artichaut» (Artischockenhaus) und das «Maison de la Sirène» (Haus der Meerjungfrau). Die Pfarrkirche (Anf. 11. Jh.) besitzt ein Taufbecken, eine Silberstatue des heiligen Michael und eine Chorhaube, die die Strasse überspannt. Nach der «Grande Rue»beginnt endlich die Treppe des «Grand Degré», deren Herrlichkeit als ein Präludium des «Wunders» (Merveille) erscheint, mit Sicht auf die Unendlichkeit des Watts.

Gastronomie

Die Hotels und Restaurants tragen zum guten Ruf des Mont Saint-Michel bei: das traditionelle Omelette, Lammkeule, Fisch aus der Bucht und Meeresfrüchte sind lokale Spezialitäten.

Souvenirs

In dieser mittelalterlichen Stadt führen die Frauen und Männer die Tradition der Ladenbesitzer des Mittelalters fort, die seit mehr als 1000 Jahren den Besuchern und Pilgern zu Diensten stehen, die ein Andenken an Ihren Besuch in dem “Wunder des Abendlandes” suchen. Spezialitäten: Gegenstände aus Kupfer, Töpfereierzeugnisse, Steingut.

Die Museen

Die in der Stadt des Mont Saint-Michel gelegenen Museen lassen die Geschichte des Ortes wiederaufleben: nachgebaute historische Szenen (Sammlungen alter Waffen, Gemälde, Skulpturen, Uhren); einzigartige Sammlung von 250 Modellen alter Schiffe; Erklärung des Phänomens der Gezeitenströmungen (Ebbe und Flut).