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Geschichte des Mont Saint-Michel

Die Abtei des Mont Saint-Michel, deren Gründung einer Legende zufolge auf drei Träume des Hl. Aubert, Bischof von Avranches, zurückgehe, die dieser im Jahre 708 gehabt habe, lockt seit ihren Ursprüngen zahlreiche Pilger an.

Noch vor dem Jahr 1000 wurde die frühromanische Kirche erbaut.

Im 11. Jahrhundert wurde die romanische Abteikirche auf einer Reihe von Krypten auf Höhe der Spitze des Felsens erbaut, und die ersten Klostergebäude wurden an ihrer Nordwand errichtet.

Im 12. Jahrhundert wurden die romanischen Klostergebäude nach Westen und Süden erweitert.

Nach der Eroberung der Normandie im 13. Jahrhundert ermöglichte eine Schenkung des französischen Königs Philippe Auguste, den Bau der gotischen Teile des «Wunders» in Angriff zu nehmen: zwei Gebäude mit drei Etagen, gekrönt vom Kreuzgang und dem Refektorium.

Im 14. Jahrhundert machte der Hundertjährige Krieg den Schutz der Abtei durch militärische Bauwerke notwendig, durch die sie in der Lage war, einer 30-jährigen Belagerung standzuhalten.

Im 15. Jahrhundert ersetzte der spätgotische Chor den romanischen Chor der Abteikirche. Der Bau der Zellen der Mönche, die die Südfassade der Abtei bilden, ging bis ins 18. Jahrhundert hinein weiter. Die von der Französischen Revolution bis zum Zweiten Kaiserreich als Gefängnis benutzte Abtei ist seit 1874 dem Amt für Denkmalschutz unterstellt; sie ist ganzjährig für Besucher geöffnet.

Seit 1969 ist durch die Ansiedlung einer Klostergemeinschaft auch eine ständige geistliche Präsenz gewährleistet.